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Vier Tage Bundesheerübung: Soldaten sind auch im Bezirk Völkermarkt unterwegs

In den kommenden Tagen kann es im Bezirk Völkermarkt wieder zu ungewöhnlichen Bewegungen von Bundesheer-Soldaten sowie zu Militärfluglärm kommen. Von 21. bis 24. September 2026 findet in Kärnten erneut die Übungsserie „SERE“ statt.

Luftlandeausbildung Jägerbataillon 25 (Symbolfoto) ©Michael Steinberger/Bundesheer

Rund 30 Soldaten üben unter der Führung des Jagdkommandos vom 21. bis 24. September verschiedene Szenarien, bei denen die eingesetzten Kräfte möglichst unentdeckt bleiben und gleichzeitig taktische sowie einsatzspezifische Aufträge erfüllen sollen. Unterstützt wird die Übung von der Kärntner Polizei.

Soldaten können sich über längere Zeit im Übungsraum bewegen

Der Übungsablauf ist laut Militärkommando Kärnten beweglich angelegt. Dadurch kann sich der genaue Aufenthaltsort der Soldaten während der vier Übungstage verändern. Möglich ist, dass sich die Kräfte innerhalb eines Zeitfensters von bis zu rund 48 Stunden in den vorgesehenen Bereichen aufhalten.

Im Bezirk Völkermarkt betrifft die Übung insbesondere die genannten Räume Diex und Griffen. Darüber hinaus erstreckt sich das Übungsgebiet auch auf Teile der Bezirke Klagenfurt-Land und Wolfsberg. Als weitere mögliche Räume werden St. Michael/Zollfeld sowie St. Paul im Lavanttal genannt. Auch der Truppenübungsplatz Glainach bei Ferlach ist Teil der Übung.

Mehrere Bundesheer-Luftfahrzeuge möglich

Neben rund fünf Räderfahrzeugen kommen im Rahmen der Übung vereinzelt und tageweise auch Luftfahrzeuge des Bundesheeres zum Einsatz. Vorgesehen sind unter anderem eine Agusta Bell 212, eine Bell OH-58 „Kiowa“, ein S-70 „Black Hawk“ sowie eine Pilatus PC-6 „Turbo Porter“. Aufgrund des Übungsablaufs kann es jedoch auch in den anderen genannten Bereichen zu Flugbewegungen und teilweise zu Fluglärm während der Nacht kommen. Das Militärkommando Kärnten weist darauf hin, dass sich der Ablauf u.a. aufgrund der Witterung kurzfristig ändern kann.

Bundesheer warnt vor aufgefundenem Material

Bei der Übung ist laut Militärkommando keine Verwendung von Knall-, Markier-, Leucht- oder Signalmunition vorgesehen. Dennoch wird ausdrücklich davor gewarnt, möglicherweise aufgefundene Munition oder Munitionsteile zu berühren oder einzusammeln. Wer entsprechendes Material findet, soll sich an die nächste Polizeiinspektion wenden.

Das Militärkommando Kärnten ersucht die Bevölkerung um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen durch die Übung, insbesondere durch den zeitweise auch in der Nacht auftretenden Fluglärm.