Das Sekollkreuz in Köcking steht für ein Stück Ortsgeschichte und prägt seit vielen Jahrzehnten das örtliche Erscheinungsbild. Nachdem das Denkmal bereits in die Jahre gekommen war, wurde es nun umfassend restauriert und damit für die Zukunft erhalten.
Mauerwerk, Dach und Fresken saniert
Im Zuge der Arbeiten wurden das Mauerwerk und die Dacheindeckung saniert sowie die Fresken erneuert. Die Gesamtkosten für die Restaurierung belaufen sich auf 9.000 Euro. Die Hälfte davon, insgesamt 4.500 Euro, wird über die Kleinprojektförderung des Landes Kärnten unterstützt. Landeshauptmann Stv. Martin Gruber, zuständig für Orts- und Regionalentwicklung, übergab die Förderzusage kürzlich persönlich vor Ort.
„Das Sekollkreuz hat für die Menschen vor Ort historische, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Mit der Sanierung wird dieses Stück Ortsgeschichte erhalten und auch für kommende Generationen bewahrt. Genau solche Initiativen wollen wir mit der Kleinprojektförderung unterstützen“, betont LHStv. Gruber.
Historischer Kreuzungspunkt in Köcking
Wann das Sekollkreuz ursprünglich errichtet wurde, ist nicht bekannt. Überliefert ist jedoch, dass es Ende der 1970er-Jahre aufgrund schwerer Beschädigungen neu aufgemauert wurde. Unmittelbar am Denkmal führte früher ein wichtiger Verbindungsweg vorbei, wodurch das Kreuz einen bedeutenden Kreuzungspunkt im Ort markierte. Bis in die 1960er-Jahre fand in Köcking außerdem jährlich ein Bittgang über die Felder statt, bei dem beim Bildstock eine Andacht gehalten wurde.
Beitrag zum Erhalt der Volkskultur
„Kreuze und Bildstöcke wie dieser sind Teil unserer Volkskultur und erzählen viel über die Geschichte und das Leben in unseren Ortschaften. Umso erfreulicher ist es, wenn sich Menschen dafür einsetzen, dieses kulturelle Erbe zu erhalten. Dieses Engagement unterstützen wir seitens des Landes gerne“, so Gruber abschließend.