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Neuer Diakon für die Pfarre St. Margarethen ob Töllerberg

Klaus Smeritschnig aus St. Margarethen ob Töllerberg wird am Sonntag im Klagenfurter Dom zum Ständigen Diakon geweiht. Der 45-Jährige ist damit künftig auch im Dienst seiner Heimatpfarre tätig.

Die Weihekandidaten für den Ständigen Diakonat Robert Alberer, Klaus Smeritschnig, Gernold Lagger und Josef Christian Walker (v. l.) mit Bischof Marketz bei deren Beauftragung zu Akolythen im Jahr 2025, eine Stofftasche (Bursa) tragend, in der sich das Gefäß für die geweihten Hostien (Pyxis) befindet. ©Ferdinand Dreger

Für die Pfarre St. Margarethen ob Töllerberg ist der kommende Sonntag ein besonderer Tag, denn Klaus Smeritschnig wird im Klagenfurter Dom von Diözesanbischof Dr. Josef Marketz zum Ständigen Diakon geweiht.

Neben Smeritschnig werden drei weitere Männer zu Ständigen Diakonen geweiht: Robert Alberer aus Obermillstatt, Gernold Lagger aus Feistritz an der Drau und Josef Christian Walker aus Grafendorf im Gailtal. Der Priesteramtskandidat Lukas Krobath empfängt die Diakonweihe als Vorbereitung auf seine spätere Priesterweihe.

Aus St. Margarethen ob Töllerberg

Klaus Smeritschnig ist 45 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Beruflich ist er als Beamter im Bundesdienst tätig. Seine neue Aufgabe wird er künftig in seiner Heimatpfarre St. Margarethen ob Töllerberg übernehmen.

Als Ständiger Diakon wird Smeritschnig neben seinem Beruf kirchliche Aufgaben wahrnehmen und sich insbesondere in das pfarrliche Leben einbringen. Ständige Diakone arbeiten häufig ehrenamtlich und sind dabei wichtige Bindeglieder zwischen Kirche und Gemeinde.

Vielfältige Aufgaben

Zu den Aufgaben eines Diakons gehören u.a. die Leitung von Wort-Gottes-Feiern, Predigten, Segnungen und Prozessionen sowie die Leitung von Begräbnissen. Diakone können außerdem das Sakrament der Taufe spenden, kirchlichen Trauungen vorstehen und alten oder kranken Menschen die heilige Kommunion bringen. Eine heilige Messe feiern oder das Bußsakrament und die Krankensalbung spenden dürfen Diakone hingegen nicht.

62 Ständige Diakone in der Diözese Gurk

Der Ständige Diakonat ist ein eigener kirchlicher Dienst und grundsätzlich auf Lebenszeit angelegt. Seit 1968 können in der katholischen Kirche auch verheiratete Männer nach entsprechender Ausbildung und mit Zustimmung ihrer Ehefrau zu Ständigen Diakonen geweiht werden. Für ledige Männer ist die Weihe zum Ständigen Diakon mit dem Zölibatsversprechen verbunden.

In der Diözese Gurk gibt es mit den vier neu geweihten Männern künftig insgesamt 62 Ständige Diakone. Acht davon befinden sich bereits im Ruhestand.