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Notfallmedikament Nummer Eins – das Blut

Blutspenden können Leben retten © Rotes Kreuz Österreich

Bluttransfusionen können Leben retten. Sie sind aus der heutigen Medizin nicht mehr wegzudenken. Wir haben uns zum aktuellen Thema, dem Bericht über die 86-jährige Völkermarkterin, welche eventuell an einer „verseuchten“ Bluttransfusion starb, informiert.

Was ist eine Bluttransfusion?

Eine Bluttransfusion ist die Verabreichung von Vollblut oder Blutbestandteilen. Das Blut, in seine Bestandteile zersetzt, besteht aus roten und weißen Blutkörperchen , Blutplättchen und Blutplasma. Bei hohem Blutverlust – ein Erwachsener besitzt im Schnitt bei fünf bis sieben Liter Blut (je nach Alter und Geschlecht) – wird durch eine Bluttransfusion der Mangel ausgeglichen. Aber auch die einzelnen Blutbestandteile sind nicht außer Acht zu lassen. Das Blutplasma zum Beispiel, ist für die Gerinnung des Blutes nützlich. Es wird bei Verdacht auf Blutungsneigung verabreicht.

Bei einer Blutspende werden dem freiwilligen Spender circa 450 ml Blut entnommen. ©Österreichisches Rotes Kreuz

Die Blutspendezentrale Kärnten

Für die Versorgung von Blut der Kärntner Krankenhäuser ist die Blutspendezentrale Kärnten verantwortlich. Aber auch für die Aufbereitung und Lagerung der Blutprodukte ist die Zentrale zuständig. In Kärnten werden laut Homepage vom Roten Kreuz rund 30.000 Blutkonserven aufgebracht.

Blutspende – vor und nach der Abnahme

Vor der Blutabnahme werden die freiwilligen Spender neben der Messung von Blutdruck, Temperatur und Hämoglobin auch mittels Fragebogen über ihre Gesundheit sowie deren eventuellen Krankheitsgeschichte befragt, um die Spendertauglichkeit zu prüfen.

Jede Blutspende in Österreich wird einer Reihe von Sicherheitstests unterzogen. Diese bestehen aus der nochmaligen Bestimmung der Blutgruppe (Null, A, B, AB), AB0-System, Rhesusfaktor (Positiv, Negativ), Kellfaktor(Blutgruppensystem speziell für Frauen im gebärfähigen Alter), Erythrozytäre Antikörper (Merkmale), Hepatitis B, HIV-Antikörper-Suchtest, Hepatitis C (mehrere Tests), TIPPA (Nachweis über Syphilis), Neopterein (Viruserkrankungen), PCR-Test (Nachweis über HIV, HBV, HCV)

Sicherheit von Bluttransfusionen

Selbst das Rote Kreuz bestätigt, dass es keine risikofreie Bluttransfusion gibt. Das Risiko, sich mit einem Krankheitserreger mittels Blut zu infizieren, ist heute so gering wie noch nie. Dennoch ist das Blut das wichtigste und effektivste Notfallmedikament das es gibt. Die Sicherheit beginnt also bei den Blutspendern – deren Ehrlichkeit und Menschlichkeit!

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