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Kärntner Bundesheer erweitert die Unterstützung der Gesundheitsbehörden

Seit 21. Oktober 2020 unterstützen mittlerweile Kader- und Milizsoldaten sowie Grundwehrdiener und Zivilbedienstete, zusätzlich zu den Gesundheitskontrollen an den Grenzen, auch die Covid19-Maßnahmen der Bezirksbehörden. Auf Grund der stark steigenden Zahlen der Covid19-Infizierten wurde auch mehr Personal vom Bundesheer für die Kontaktnachverfolgung (Contact Tracing) angefordert und teilweise auch zivile Heeresangehörige eingesetzt.

„Bis Freitag, den 13. November, unterstützten 48 Heeresangehörige die Kärntner Bezirksbehörden. Zu diesen Contact Tracern kamen mit Montag, den 16. November, nochmals 34 dazu. 14 davon werden beim Klinikum Klagenfurt bei administrativen Tätigkeiten eingesetzt. Da die Nachverfolgungen der Kontaktpersonen mit Covid19-Infizierten immer umfangreicher und schwieriger werden, kommen laufend Anforderungen, um Aufstockung der Contact Tracer durch Bundesheerbedienstete von den Gesundheitsbehörden. Weitere 35 Soldaten werden ab kommenden Freitag die Tätigkeiten verstärken“, erklärt das Militärkommando Kärnten

Contact Tracing: Magistrat Klagenfurt ©Michal Gfrerer

Insgesamt stehen in Kärnten somit ab Ende dieser Woche rund 320 Soldaten und Bundesheerbedienstete im Einsatz. Davon befinden sich knapp 200 im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz sowie Gesundheitsmanagement an der Kärntner Staatsgrenze und 117 Bundesheerangehörige beim Contact Tracing.

Unterdessen unterstützen bereits 80 Villacher Fernmelder, darunter Grundwehrdiener des Einrückungstermines August 2020, seit vergangenem Wochenende aufgrund der erwähnten hohen Zahl der Covid19-Erkrankten im Kontaktmanagement-Center in Linz in Oberösterreich. Im Schichtdienst helfen sie hier beim Contact Tracing fast rund um die Uhr. Wie lange der Einsatz noch dauern wird ist derzeit nicht absehbar.

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Geschrieben am: 18.11.2020 15:21 Uhr

  • Quelle: LPD
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