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Insgesamt über acht Millionen Euro für Kärntner Hochwasserschutz vorgesehen

Ein Hochwasserschutzprojekt, 26 Instandhaltungsmaßnahmen, vier schutzwasserwirtschaftliche Planungen und zwei Erforderniserhöhungen mit einem Gesamtlandesmittelanteil von gut 3,1 Millionen Euro stehen in der Regierungssitzung am morgigen Dienstag zur Beschlussfassung an. „Durch diesen Beschluss können wir die Sicherheit an Kärntens Gewässern signifikant erhöhen und gleichzeitig das Maximum an Bundesfördermitteln in der Höhe von 3,2 Millionen Euro für diese Projekte abholen“, sagt Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Daniel Fellner gestern.

Bei den 26 Instandhaltungsprojekten in den Bezirken Klagenfurt-Stadt und -Land, Villach-Land, St. Veit, Völkermarkt und Wolfsberg werden in überwiegendem Maße Arbeiten wie Ausfreiungen, Profilsertüchtigungen, Entfernung von Verklausungen und abflusshinderndem Bewuchs sowie Wiederherstellung von schadhaft gewordenen Ufersicherungs- und Regulierungsmaßnahmen durchgeführt, um eine uneingeschränkte Funktionsfähigkeit der Abflussprofile zu gewährleisten.

Die notwendigen Planungsmaßnahmen betreffen die Erstellung von einem Generellen Projekt für einen Hochwasserschutz an der Lavant in Bad St. Leonhard, zweier Studien für den Hochwasserschutz an der Fellach und den Hochwasserschutz am Türkeibach – beide Stadt Villach sowie die Erstellung eines Gefahrenzonenplanes für den Feistritzbach in Bleiburg.

Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf mehr als acht Millionen Euro, davon kommen gut 3,2 Millionen vom Bund, 3,1 Millionen vom Land Kärnten und 1,66 Millionen Euro tragen die jeweiligen Interessenten.

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Geschrieben am: 11.01.2021 08:47 Uhr

  • Quelle: Land Kärnten
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