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46,4 Millionen Euro erkämpften AK-Rechtsexperten 2020 für Kärntner Dienstnehmer

Symbolfoto ©pixabay

Arbeiterkammer Kärnten – die Bilanz 2020: Durch Interventionen oder vor Gericht wurden 6,8 Millionen Euro im Arbeitsrecht und 35,1 Millionen Euro im Sozialrecht erstritten. 4,5 Millionen Euro für 752 Firmeninsolvenzopfer. Das bedeutete für die Experten der Arbeiterkammer im Vorjahr teilweise eine 7-Tage-Arbeitswoche.

106.280 Mal berieten und unterstützten die Arbeits- und Sozialrechtsexperten sowie der Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen (ISA) Hilfesuchende im vergangenem Jahr. 25 Prozent mehr als noch 2019. 83.737 Mal wurde per Telefon, 12.873 persönlich und 9.670 schriftlich in der AK in Klagenfurt sowie in den weiteren sechs AK-Bezirksstellen beraten. 

Vor allem die Überprüfung der Abrechnungen im Zuge der Kurzarbeit hielt neben den Themen der Auflösung von Arbeitsverhältnissen und der Beratung zum Kinderbetreuungsgeld die AK-Rechtsexperten auf Trab. Viele Anfragen wurden durch eine Vielzahl kostenloser Webinare, insbesondere im Bereich Kinderbetreuungsgeld und Karenz, durch die Arbeitsrechtsexperten abgearbeitet.

Das Pandemiejahr 2020 hat auch unsere Experten verstärkt gefordert und nur bestätigt, dass der kostenlose Rechtsschutz nicht mehr wegzudenken ist.

AK-Kärnten Präsident, Günther Goach
Günther Goach © Jost & Bayer, AK

Arbeitsrecht erstritt 6,8 Millionen Euro

  • 2.196 Arbeitsrechtsakte wurden positiv erledigt.
  • 632 Mal wurde der Klagsweg beschritten und 4 Millionen Euro für Dienstnehmer erkämpft.
  • 1.564 Mal wurde außergerichtlich interveniert und 2,8 Millionen Euro für Beschäftigte zurückgeholt.
  • Zugleich wurden im vergangenem Jahr 2.247 neue Fälle vertreten, die sich derzeit in 405 Klagen und auf 1.842 Interventionen aufteilen.

Stolze 35,1 Millionen Euro im Sozialrecht erkämpft

  • 1.099 Klagsfälle wurden im Sozialrecht im vorigen Jahr abgeschlossen.
  • Davon wurden 506 Fälle vor Gericht gewonnen und ein Gesamtwert von 35,1 Millionen Euro erstritten.
  • Hinzu kamen 921 neue Vertretungsfälle für die AK-Sozialrechtsexperten.

Insolvenzopfer bekamen 4,5 Millionen Euro

752 Dienstnehmer bei 184 von der Insolvenz betroffenen Firmen kamen durch Unterstützung des Insolvenzschutzverbandes für ArbeitnehmerInnen (ISA) 2020 zu ihrem Geld.

Der ISA in Klagenfurt ist Anlaufstelle für alle Opfer von Firmenkonkursen. Er hat die Stellung eines bevorrechteten Gläubigerschutzverbandes. Der ISA errechnet im Konkursfall offene Lohn- und Gehaltsansprüche der Mitarbeiter, bringt die Forderungsanmeldungen beim Insolvenz-Entgelt-Fonds ein und vertritt die Dienstnehmer vor dem Insolvenzgericht.

Quelle: Arbeiterkammer Kärnten, Foto © Jost & Bayer, AK

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