Völkermarkt
Carina Leyroutz
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Kooperation der regionalen Wirtschaft wird ausgebaut: LR Schuschnig zu Gast in Völkermarkt und Bleiburg

Immer mehr Kärntner Unternehmen setzen auf regionale Zusammenarbeit, um die örtliche Wirtschaft gemeinsam besser zu vermarkten. Mit einer eigenen Förderschiene des Wirtschaftsreferats des Landes Kärnten werden Wirtschaftsvereine und Wirtschaftsmessen unterstützt. Gemeinsam mit den Wirtschaftsreferenten Stadträtin Angelika Kuss-Bergner (Völkermarkt) und Vizebürgermeister Daniel Wriessnig (Bleiburg) machte sich Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig vor Ort ein Bild von der Arbeit…

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Immer mehr Kärntner Unternehmen setzen auf regionale Zusammenarbeit, um die örtliche Wirtschaft gemeinsam besser zu vermarkten. Mit einer eigenen Förderschiene des Wirtschaftsreferats des Landes Kärnten werden Wirtschaftsvereine und Wirtschaftsmessen unterstützt. Gemeinsam mit den Wirtschaftsreferenten Stadträtin Angelika Kuss-Bergner (Völkermarkt) und Vizebürgermeister Daniel Wriessnig (Bleiburg) machte sich Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig vor Ort ein Bild von der Arbeit des Wirtschaftsvereins „Zukunft Völkermarkt“ und der „Wirtschaftsgemeinschaft Bleiburg-Feistritz“.

„Es gibt ein immer größeres Bewusstsein dafür, dass daheim einkaufen uns allen etwas bringt. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, die regionalen Wirtschaftsbetriebe zu unterstützen, Impulse für die regionale Wertschöpfung in den Gemeinden zu setzen und dadurch Jobs vor Ort zu sichern. Wirtschaftsvereine leisten einen wichtigen Beitrag, das Bewusstsein dafür zu stärken“, erläutert Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig heute, Freitag.

„Die beiden Wirtschaftsvereine sind jahrelange Aushängeschilder einer erfolgreichen regionalen Kooperation und arbeiten mittlerweile auch mit Nachbargemeinden zusammen“, betont Schuschnig. Neu gegründet wurde heuer der Wirtschaftsverein in Radenthein, der auch von Schuschnig gemeinsam mit Bürgermeister Michael Maier besucht wurde. Insgesamt werden die drei Vereine mit 40.000 Euro gefördert. „Mit den Unterstützungen aus dem Wirtschaftsreferat sichern wir die Planbarkeit ihrer Jahresprogramme“, so Schuschnig.

Bisher wurden Wirtschaftsmessen und -vereine in den Kärntner Gemeinden mit rund 330.000 Euro unterstützt. „Die Unternehmer vor Ort wissen selbst am besten, mit welchen Aktivitäten sie die örtliche Wirtschaft unterstützen und was die Gemeinde und Region braucht. Das ist unternehmerische Eigenverantwortung, dazu leistet das Land einen Beitrag“, erläutert Schuschnig. Gefördert werden sowohl einzelne Wirtschaftsmessen sowie Jahresprogramme zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. „Ziel ist es, eine Leistungsschau der regionalen Betriebe zu schaffen“, so der Wirtschaftslandesrat.

Ein besonderer Fokus wird künftig auf gemeindeübergreifende Kooperationen gelegt. „Die regionale Wirtschaft endet nicht an Gemeindegrenzen. Wir wollen mit gezielten Förderungen etwas beitragen, damit die Wirtschaft einer Region über die Gemeindegrenzen hinaus zusammenwächst“, erklärt Schuschnig.

„Zukunft Völkermarkt“ und „Wirtschaftsgemeinschaft Bleiburg-Feistritz“

Der Wirtschaftsverein ‚Zukunft Völkermarkt‘ und die ‚Wirtschaftsgemeinschaft Bleiburg-Feistritz‘ umfassen rund 100 Mitgliedsbetriebe. Beide bieten ein Ganzjahresprogramm und sind auch gemeindeübergreifend tätig. Die Vereine setzen auf Veranstaltungen zur Stärkung der regionalen Kaufkraft und auf fachliche Unterstützung von Jungunternehmern, beispielsweise bei Förderanträgen oder der Vermittlung von Leerflächen. Neben Aktionen wie beispielsweise dem Völkermarkt-10er – einer Regionalwährung – bietet der Verein ‚Zukunft Völkermarkt‘ den regionalen Unternehmen auch zahlreiche kostengünstige Werbemaßnahmen, das Völkermarkter Weihnachtsgutscheinheft und Gewinnspiel sowie u.a. Kulinarik-Feste mit Produkten aus der Region.

Schuschnig appelliert, „gerade jetzt wirtschaftliche Kooperationen in den Gemeinden zu forcieren“ und betont: „Ich bin stolz auf jeden einzelnen der heimischen Betriebe. Unterstützen wir sie daher mit unseren täglichen Einkäufen. Zugegeben, es ist verlockend, alles von A(llzweckreiniger) bis Z(ahnseide) mit einem Klick vom globalen Onlinegiganten geliefert zu bekommen. Aber um welchen Preis? Er finanziert unser Gesundheitssystem nicht, er sichert keine Jobs in der Region. Die heimische Wirtschaft sehr wohl. Kaufen wir daher bewusst regional – auch das geht meist online.“

Quelle: Land Kärnten

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  • Online: 19.02.2021 - 15:59

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