Aktuell, Völkermarkt

Ranghöchster Offizier war zwei Tage zur Dienstaufsicht in Kärnten

Der ranghöchste Offizier des Österreichischen Bundesheeres, General Mag. Robert Brieger, befand sich diese Woche Mittwoch und Donnerstag zur Truppendienstaufsicht in Kärnten. Der Generalstabschef machte in den beiden Tagen in Villach, Klagenfurt, Arnoldstein sowie auch in Völkermarkt Halt.

Der erste Tag stand im Zeichen der „leichten“ 7. Jägerbrigade und der Villacher Fernmelder. Hier wurde General Brieger beim Pionierbataillon 1 in der Villacher Rohr-Kaserne empfangen. Dabei ging es um die aktuellen Herausforderungen und Aufträge sowie die Ausbildung und Leistungsfähigkeit der Soldaten. Der Grundauftrag der Pioniere als Unterstützungsverband der „leichten“ 7. Jägerbrigade ist es, die qualifizierte Pionierunterstützung mit Schwergewicht in der Pionierkampfunterstützung für luftbewegliche und bodengestützte Einsätze im In- und Ausland sicherzustellen.

Beim Führungsunterstützungsbataillon 1 in der Lutschounig-Kaserne erhielt der Generalstabschef eine Übersicht zu den geplanten Vorhaben, die moderne Ausrüstung der Fernmelder und konnte sich auch von der Qualität bei der Basisausbildung der Grundwehrdiener überzeugen.

Archivfoto: General Brieger beim Tag der Informationsoffiziere in der Schwarzenbergkaserne am 04 10 2018 ©Harald Minich/Bundesheer 

Zu Beginn des zweiten Tages führte General Brieger ein Arbeitsgespräch mit Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser. Zentrale Themen dabei waren der Assistenzeinsatz des Bundesheeres bei der Bewältigung der Corona-Pandemie, sowie dringend notwendige Verbesserungen der militärischen Infrastruktur in Kärnten, konkret, der Neubau einer Großkaserne in Villach sowie die Absicherung des Bundesheer-Hubschrauber-Stützpunktes am Klagenfurter Flughafen. 

Beim Militärkommando Kärnten erfolgte der Empfang mit einer Ehrenwache und anschließender Darstellung der Lage zu den aktuellen Assistenzeinsätzen in Kärnten. Dazu verschaffte sich der General auch persönlich einen Überblick vor Ort am Grenzübergang Arnoldstein und am Karawankentunnel, wo er auch mit den eingesetzten Soldatinnen und Soldaten direkte Gespräche führte.

Abschließend stand noch eine Einweisung in das Tätigkeitsfeld des Contact-Tracings in der Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt durch den Bezirkshauptmann, Mag. Gert-Andre Klösch, am Plan.

„Die Kärntner Soldaten beweisen immer wieder eine hohe Motivation und Einsatzbereitschaft. Ich bin froh darüber, dass die Zusammenarbeit des Bundesheeres mit den Behörden und Einsatzorganisationen überaus reibungslos und beispielhaft erfolgt. Und bitte bleiben Sie gesund!“

 General Brieger

Quelle: Militärkommando Kärnten