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Zwischenbericht: Kärntner Regionalitätsoffensive gibt Gas

Symbolfoto ©pixabay

Das Bewusstsein für Regionalität und regionale Lebensmittel hat in den letzten Monaten stark zugenommen. Ein positiver Trend, den die Kärntner Landesregierung weiter verstärken will. Heute, Mittwoch, präsentierte Agrarreferent LR Martin Gruber mit Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner in der Regierungssitzung einen Zwischenbericht über bisher erzielte Ergebnisse der Regionalitätsoffensive .

Bereits 2019 wurde auf Initiative von Martin Gruber eine Regionalitätsoffensive des Landes Kärnten gestartet, die einerseits die Verwendung regionaler Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen des Landes forcieren soll, aber auch regionale Strukturen, Produzenten und Kreisläufe unterstützt.

KABEG und „Gesunde Küche“

Es wurde insbesondere den steigenden und bereits sehr hohen Anteil an regional produzierten Lebensmitteln in den KABEG-Häusern hervorgehoben. Mittlerweile habe laut Prettner Wolfsberg, Klagenfurt, Villach und Hermagor mit der Umstellung der Speisepläne in den Mitarbeiter-Kantinen begonnen. Das Krankenhaus Laas folgt noch heuer. Die Regionalität sei in allen KABEG-Häusern ein großes Thema und werde sehr intensiv umgesetzt. So werden 100 Prozent der Eier aus regionaler Produktion bezogen, bei den Fleischwaren sind es 85 Prozent, bei den Milchprodukten 95 Prozent.

Auch an der Initiative „Gesunde Küche“ beteiligen sich bereits 62 Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung (Kindergärten, Schulen, Firmen, Altenheime etc.), 38 davon sind mit dem Gütesiegel „Gesunde Küche“ ausgezeichnet. In diesen Einrichtungen werden täglich rund 8.300 Mittagessen ausgegeben. 2020 haben sich weitere 35 Kärntner Schulen dazu entschlossen, sich der Aktion anzuschließen, teilte Prettner mit. Die Initiative richtet sich an alle Schulkantinen-Betreiber, die ihr Angebot noch gesünder gestalten wollen.

Weitere Ergebnisse der Regionalitätsoffensive

LR Gruber nannte als Beispiele für Ergebnisse der Regionalitätsoffensive u.a. die Verschränkung des neuen AMA-Genussregion-Siegels mit der Marke „Genussland Kärnten“, die Novelle des Buschenschankgesetzes, die Markteinführung innovativer Produkte wie das Kärntner „Kalbfleisch Rosé“ oder das erste Kärntner Flüssig-Ei sowie den Ausbau der Initiative Slow Food. Auch die Nahversorgerförderung, die vom Agrar- und Wirtschaftsreferat gestartet wurde, stärke die regionale Versorgung mit heimischen Lebensmitteln. Weiters die neue Fördermöglichkeit für bäuerliche Selbstbedienungshütten, mit der die Landwirtschaft unterstützt wird, sich ein zusätzliches Standbein aufzubauen, und die Bevölkerung eine weitere Möglichkeit erhält, zu regionalen Lebensmitteln zu greifen.

Rund um die Regionalitätsoffensive sei somit nicht nur 2020 sehr viel weitergegangen, „wir werden sie auch im heurigen Jahr intensiv fortführen“ so Gruber. „Denn die Forcierung der regionalen Lebensmittelversorgung und die Absicherung unserer Qualitätsprodukte haben einen enorm großen gesellschaftlichen Stellenwert“, unterstrichen Prettner und Gruber abschließend.

Quelle: Land Kärnten

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