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Gründung eines Brandverhütungsbeirates in Kärnten

Der frisch konstituierte Brandverhütungsbeirat © Büro LR Fellner

Retten, löschen, bergen, schützen. Das sind die vier vordringlichsten Aufgaben der Feuerwehren. Viel Energie wird natürlich auch darauf verwendet, etwaige Löscheinsätze gleich im Vorfeld durch Brandvermeidung zu vermeiden. Das neu erlassenes Kärntner Feuerwehrgesetz setzt auf eine Brandverhütungsstelle samt Brandverhütungsbeirat in Kooperation mit der heimischen Versicherungswirtschaft.

War der Sachverständigendienst mit rund 1.000 Verfahren pro Jahr gut ausgelastet, so werden die Aufgaben künftig noch vielfältiger. Die neue Brandverhütungsstelle ist beispielsweise verantwortlich für die Beistellung von Sachverständigen für den vorbeugenden Brandschutz sowie die Information der Öffentlichkeit zu den Themen Brand- und Katastrophenvorbeugung. Die Ermittlung von Brand und Explosionsursachen sowie die Schulung von Personen, die mit Brandschutzvorbeugung betraut sind, gehört ebenfalls zu den Aufgaben des von Hauptbrandinspektor Walter Lackner geführten vorerst fünfköpfigen Teams. Weiters wirkt das Team fachlich bei der Erlassung von Vorschriften des Landes und der Gemeinden in den Bereichen vorbeugender Brandschutz und Feuerpolizei mit ebenso wie an der Erarbeitung von Normen und Regelwerken in diesem Bereich.

Zur Sicherstellung der effizienten Umsetzung der Aufgaben der Brandverhütungsstelle und im Hinblick auf die angemessene Verwendung ihrer Mittel, wurde ein Brandverhütungsbeirat unter dem Vorsitz von Fellner eingerichtet. Weiters vertreten in dem Beirat ist Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin, Bgm. Günther Vallant vom Gemeindebund, Harry Geissler für den Städtebund, Kurt Tschemernjak von der Kärntner Landesversicherung, Ferdinand Bucher von der Wiener Städtischen und Hannes Kuschnig von der UNIQA, Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß sowie Katastrophenschutzbeauftragter Markus Hudobnik vom Amt der Landesregierung.

Statements

Feuerwehrreferent LR Daniel Fellner: „Mit der Neuerlassung des Kärntner Feuerwehrgesetzes sind wir noch einen Schritt weitergegangen und haben zu diesem Behelfe, anstelle des bisher tätigen Sachverständigendienstes, eine Brandverhütungsstelle samt Brandverhütungsbeirat, der heute in den Räumlichkeiten des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes konstituiert wurde, installiert. Ich freue mich besonders darüber, dass wir nach Jahren der Planung nun eine gangbare Kooperation mit der heimischen Versicherungswirtschaft realisieren konnten.“

Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin: „Ziel ist es, die Brandverhütungsstelle des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes zum Kärntner Kompetenzzentrum für sämtliche Themen um den vorbeugenden Brandschutz sowie der Brandursachenermittlung zu etablieren.“

„Die Brandverhütungsstelle wird Kärnten sicher machen. Eine Verankerung im neuen Feuerwehrgesetz in diesem Umfang und mit klaren Aufgaben ist österreichweit einzigartig. Kärnten kann stolz sein“, kommentiert KLV-Vorstandsdirektor Kurt Tschemernjak. Fellner ergänzt: „Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dieser Konstellation künftig noch zielgerichteter im Sinne der Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner arbeiten werden. Unser Ziel ist ambitioniert: Wir wollen so viele Brände wie nur möglich schon im Vorfeld vermeiden.“

Quelle: Land Kärnten,  Büro LR Fellner

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